01.09.2017  Wie Sie Ihr persönliches Ziel richtig stecken und erreichen

Leistung ist relativ!

Von Sonja von Opel
Sonja von Opel: Sport ist anstrengend, fühlt sich aber gut an
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Sonja von Opel: Sport ist anstrengend, fühlt sich aber gut an

Sonja von Opel

Kennen Sie das? Sie haben sich etwas vorgenommen, haben es geschafft und spüren danach eine tiefe Befriedigung. Sicher kennen Sie das. Sie wollten am Sonntagmittag endlich mal den Keller aufräumen, sind um diese Tätigkeiten wochenlang herumgeschlichen und hatten immer Ausreden, es auf ein andermal zu verschieben.

Aber eines verregneten Tages packt es Sie, Sie gehen hinunter und fangen an, wie ein Besessener alles auszumisten, was wegkann, alles Brauchbare ordentlich zu verstauen und all den Müll, der schon lange in die Tonne gehört, zu entsorgen. Nach vielen Stunden des Aufräumens stehen Sie unter der Dusche und genießen das herrliche Gefühl, etwas für immer und ewig geschafft zu haben, was Ihnen niemand mehr wegnehmen kann.

Genau so fühlt es sich an, wenn Sie beim Sport eine Hürde genommen haben, die noch vor einigen Wochen unbezwingbar erschien. Sie verfügen danach zwar nicht über einen aufgeräumten Keller, aber - und das ist fast noch besser - über eine schöne Portion Fitness und Gesundheit. Und vor allem: Ihr Selbstbewusstsein wächst um wichtige Zentimeter, was sich schließlich auch auf Ihr Privatleben und auf Ihren beruflichen Alltag auswirken kann.

Das große Problem an den sportlichen Herausforderungen und Hürden liegt meist darin, dass die gesteckten Ziele zu hoch sind, zu unerreichbar, zu utopisch. So führt der gutgemeinte Ehrgeiz am Ende in eine depressive Sackgasse und Sport wird auf lange Sicht als "zu anstrengend", "zu ungesund" und "viel zu stressig" verteufelt. Das ist aber wirklich schade, denn im Grunde ist es so einfach, sich durch den Sport den richtigen Kick für ein glückliches Leben zu holen. Man muss nur ein paar Regeln beachten.

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