28.02.2017  Bankraub im Digitalzeitalter

So kommen Hacker an Ihr Geld

Von , Spiegel Online
Kreditkarten
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Für kriminelle Hacker sind Bankkunden ein beliebtes Ziel. Hier erfahren Sie, wie die Angreifer vorgehen - und wie Sie sich schützen können.

Bankraub kann sich auch im Jahr 2017 lohnen. Mit erfolgreichen Attacken auf die Nutzer von Onlinebanking sei im Netz das größte Geld zu machen, heißt es beim IT-Sicherheitsunternehmen Kaspersky. Im dritten Quartal des vergangenen Jahres hätte mehr als die Hälfte aller registrierten Phishing-Attacken Kunden von Finanzunternehmen wie Banken und Kreditkartendienstleister betroffen.

Die Kriminellen setzen verschiedene Werkzeuge ein, um ans Geld ihrer Opfer zu kommen. Beim erwähnten Phishing werden Nutzer durch einen Link in einer E-Mail oder einer Kurznachricht auf eine gefälschte Webseite geführt. Auf den teils täuschend echt aussehenden Seiten sollen sie Nutzername und Passwort fürs Onlinebanking eingeben. Damit kommen die Kriminellen an Zugangsdaten der Kunden, die sie für Betrugsversuche verwenden können.

Neben Phishing-Nachrichten sind Trojaner eine beliebte Angriffsmethode. Sie werden ebenfalls per E-Mail und auf ähnlichen Wegen verschickt, können aber auch auf infizierten Internetseiten lauern. Einmal aktiv, erlauben Banking-Trojaner Angreifern meistens einen Fernzugriff auf betroffene Computer. Dort können Schadprogramme beispielsweise Finanzdienst-Zugangsdaten mitlesen. Trojaner für Mobilgeräte können im Hintergrund laufen und Bank- und Kreditkartendaten mitschneiden, beispielsweise beim Kauf von Apps oder auch bei der Nutzung von Onlinebanking-Apps.

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