12.03.2018  David Solomon

Wenn der Goldman-Kronprinz die Plattenteller dreht

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Fans elektronischer Musik (Symbolbild)
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Fans elektronischer Musik (Symbolbild)

Seit Montag ist er der zweitwichtigste Mann bei der wohl mächtigsten Investmentbank der Welt. Privat scheint Goldman-Kronprinz David Solomon ein entspannteres Umfeld vorzuziehen: Der Manager tritt laut einem Bericht der "New York Times" regelmäßig als DJ auf.

Bereits Mitte vergangenen Jahres hatte die Zeitung einen Instagram-Account (@dj_d_sol) aufgetan, auf dem Bilder und Videos von Auftritten Solomons verbreitet worden seien. Mittlerweile ist er nicht mehr in dem Foto-Netzwerk zu finden - auf einem anderen Account (@djdsolmusic) finden sich die im Artikel beschriebenen Kurz-Mitschnitte allerdings nach wie vor.

Great fun this weekend spinning at Nipper's in Great Guana Cay. Beautiful day and fun crowd celebrating the 4th.

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Sie zeigen Solomon etwa bei Auftritten in New York, Miami und auf den Bahamas. Der Banker sei der Auffassung, dass "eine breite Palette an Interessen zu einem ausgeglichenen Leben führt und eine bessere Karriere ermöglicht", sagte eine Goldman-Sprecherin der "Times". Dieses Mantra habe er "oft den jüngeren Mitarbeitern gepredigt", er versuche, ihnen mit gutem Beispiel voranzugehen.

Mit Harvey Schwartz' baldigem Ausscheiden bei Goldman Sachs rückt Solomons Verständnis einer gesunden Work-Life-Balance erneut in den Fokus. Als alleiniger President und COO gilt er als Kronprinz für Goldman-Chef Lloyd Blankfein, über dessen baldigen Abschied zuletzt spekuliert worden war. Solomon sei freundlich, erfahren und bei Kunden beliebt, schreibt die "NYT" über den 55-jährigen. Er arbeitet seit 1999 für Goldman und war mit dem Wechsel Gary Cohns ins Weiße Haus zusammen mit Harvey Schwartz zum Co-President befördert worden.

luk

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