26.07.2017  Beeindruckender Track-Record

Donald Trump könnte in erster Amtszeit 650 Gegner beleidigen

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Die "New York Times" gilt als eine der besten Zeitungen der Welt und ist bekannt für sorgfältigen Qualitätsjournalismus. Gleichzeitig ist das Blatt in den vergangenen Monaten zu einem der Lieblingsgegner von US-Präsident Donald Trump avanciert. Wiederholt schoss der Präsident bereits via Twitter gegen die Zeitung, und das selten, ohne die "New York Times" in den Tweets mit dem Zusatz "failing" ("angeschlagen") zu charakterisieren.

Allerdings ist die "Times" keineswegs das einzige Objekt, das sich Trumps regelmäßigen Beleidigungen ausgesetzt sieht. Beleidigen, heruntermachen oder diskreditieren, so kristallisierte es sich vielmehr bereits im US-Wahlkampf heraus, gehört offenbar zu den liebsten Beschäftigungen des Mannes, der inzwischen im Weißen Haus residiert. Prominente aus Politik oder TV, Unternehmen und deren Manager, selbst Länder oder ganze Bevölkerungsgruppen - bei Trump, so zeigt sich, bekommt jeder, der nicht nach seiner Pfeife tanzt, sein Fett weg.

Die "New York Times" allerdings, Qualitätszeitung, die sie nun einmal ist, geht auch mit diesem Thema hochprofessionell um: Nüchtern, sachlich und unbeeindruckt führen die Journalisten der "großen, alten Dame" Buch über Trumps Ausfälle, die in der Regel über den Kurznachrichtendienst Twitter das Licht der Welt erblicken.

Was dabei herauskommt, ist eine umfassende Statistik von Trumps Beleidigungen. Ein Werk aus Zahlen und Fakten, das sich einerseits amüsant liest, das andererseits aber auch angesichts des Amtes, das der Absender der ausgewerteten Kurzbotschaften innehat, und der Themen, die dabei eine Rolle spielen, eine bitterernste Bedeutung hat.

Hier die wichtigsten Erkenntnisse der "New York Times" über die Beleidigungen des US-Präsidenten Donald Trump:

Christoph Rottwilm auf Twitter

Generell, so die "Times", zeigt sich ein immer wiederkehrendes Muster in Trumps Beleidigungen: Der US-Präsident sucht sich ein paar Hauptgegner und attackiert diese, bis sie für ihn keine Rolle mehr spielen. Das könne Wochen oder Monate dauern, notieren die Journalisten von der "Times". Und wie gesagt: Diese Leute wissen, wovon sie da schreiben.

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