17.05.2018  US-Sanktionen gegen Iran

Ölpreis durchbricht 80-Dollar-Marke

Ölförderung südlich von Teheran: Die US-Sanktionen gegen den Iran wirken preistreibend
REUTERS
Ölförderung südlich von Teheran: Die US-Sanktionen gegen den Iran wirken preistreibend

Erstmals seit November 2014 übertraf der Ölpreis wieder die Marke von 80 Dollar. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent, die für den Ölmarkt als Referenzwert gilt, kletterte am Mittag auf 80,09 US-Dollar. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Juni stieg auf 72,31 Dollar - ebenfalls ein Rekordwert.

Preistreibend am Ölmarkt wirkt derzeit vor allem die Sorge vor einer Angebotsverknappung aufgrund der US-Sanktionen gegen Iran. Analysten der Bank Goldman Sachs warnen, dass selbst die steigende US-Ölförderung nicht ausreiche, um die möglichen Rückgänge der Lieferungen aus dem Iran auszugleichen. Auch die Unruhen im Nahen Osten belasten die Preise.

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Am Vortag hatte die US-Regierung zudem gemeldet, dass die US-Ölreserven in der vergangenen Woche gesunken waren. Allerdings fiel der Rückgang geringer als von Analysten erwartet aus und die US-Förderung stieg auf ein neues Rekordhoch.

mg/dpa-afx

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