26.07.2018 
Historischer Kurssturz

3 Gründe, warum Facebook um 100 Milliarden Dollar schrumpfte

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Ein Kurssturz von bis zu 25 Prozent in der Spitze. 150 Milliarden Dollar Börsenwert, der sich zwischenzeitlich in Luft auflöste, und zuletzt immer noch deutlich mehr als 100 Milliarden Dollar, um die sich Facebooks Marktwert nach Börsenschluss in den USA dezimierte - das Ausmaß, in dem das weltgrößte soziale Netzwerk am Mittwochabend in den USA seine Anleger schockierte, das darf in diesem Fall durchaus formuliert werden, hat historische Ausmaße. Nebenbei bemerkt: Facebook-Chef Mark Zuckerberg verlor dadurch - jedenfalls auf dem Papier - mal eben rund 16,5 Milliarden Dollar seines Vermögens, das laut "Forbes" zuvor rund 82,4 Milliarden Dollar betrug.

Auch zur Eröffnung der Börse an der Wall Street am Donnerstag haben sich die Investoren noch nicht wieder berappelt: Facebook verliert zum Handelsstart rund 20 Prozent, genau, wie nach dem Debakel am Vorabend zu erwarten war.

So stellt sich schon jetzt die Frage: Wie kann das sein? Wie kann ein Unternehmen mit der eigentlich routinemäßigen Bekanntgabe von Quartals- beziehungsweise Halbjahresergebnissen die Akteure an den Finanzmärkten dermaßen verschrecken?

Wer sich die Gemengelage bei Facebook anschaut, findet im Wesentlichen drei Gründe, die zu dem Kursdebakel beigetragen haben. Jeder dieser Gründe für sich hätte schon ausgereicht, um der Aktie zuzusetzen. Die Kombination aus allen dreien jedoch führte erst zum vollen Ausmaß des Kurseinbruchs, den die Facebook-Aktie am Mittwoch nach Börsenschluss erlitt, beziehungsweise: Der ihr vermutlich zur Handelseröffnung am Donnerstag bevorstehen wird.

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