06.12.2017  Edelmetall

Diese Kräfte zerren am Goldpreis

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Goldbarren: Der Preis des Edelmetalls bewegt sich derzeit kaum - wie lange bleibt es dabei?
DPA
Goldbarren: Der Preis des Edelmetalls bewegt sich derzeit kaum - wie lange bleibt es dabei?

2. Teil: Was die Experten im kommenden Jahr erwarten

Auch dafür lassen sich Gründe finden, und die hängen zum Teil direkt mit den bereits genannten Negativeinflüssen zusammen:

Entsprechend dieser widerstrebenden Einflüsse auf den Goldpreis sind auch die Aussichten des Edelmetalls schwierig zu beurteilen. Weil die Realzinsen niedrig blieben und der Dollar schwach, werde Gold im kommenden Jahr leicht steigen, zitiert beispielsweise Bloomberg einen Rohstoffexperten von TD Securities in Toronto. "Wir erwarten keinen großen Schock von der Fed", sagte er in einem Interview.


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Auch beim New Yorker Research-Unternehmen CPM überwiegt der Optimismus. Zwar hätten sich angst-getriebene Anleger aus dem Markt zurückgezogen, meint ein Geschäftsführer des Hauses. Dafür seien jedoch neue Investoren hinzugekommen. Letztere seien an Gold interessiert, weil Aktien und Anleihen zum Großteil bereits sehr teuer seien, so der Experte.

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Weniger zuversichtlich ist beispielsweise die Citigroup, die eine eher strikte Linie der Fed sowie kommende US-Steuersenkungen und ein ziemlich maues Geschäft mit Goldschmuck in Asien erwartet. Starke Aussichten für die Wirtschaft in den Industrie- und Schwellenländern dürften 2018 Druck auf den Goldpreis ausüben, so die Bank. Den Preis sieht das Institut im kommenden Jahr bei 1270 Dollar je Unze - ziemlich genau da also, wo er sich gegenwärtig bereits befindet.

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