27.09.2018 
Fahrdienstvermittler

Uber muss wegen Datenlecks 148 Millionen Dollar zahlen

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Der Fahrdienstvermittler Uber hielt einen Datendiebstahl geheim und bezahlte die Hacker für die Vernichtung der Informationen. Nun einigte sich das Unternehmen mit den US-Behörden: Es muss eine Rekordstrafe zahlen.

Der Fahrdienstvermittler Uber hat im Rahmen eines Vergleichs mit US-Behörden eine Strafe in Höhe von 148 Millionen Dollar akzeptiert. Das sagte New Yorks Generalstaatsanwältin Barbara Underwood am Mittwoch stellvertretend für alle 50 US-Bundesstaaten und den Regierungsbezirk District of Columbia. Es handele sich um das bislang höchste Bußgeld, das in einem solchen Fall verhängt wurde - es sind umgerechnet etwa 126 Millionen Euro.

Laut Underwood sind Uber zudem weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Datensicherheit auferlegt worden, etwa ein "Integritätsprogramm" und die Verpflichtung externer Prüfer.

Das Unternehmen hatte im November vergangenen Jahres eingeräumt, seit Oktober 2016 einen Cyberangriff verschwiegen zu haben, bei dem Hacker Daten zu rund 50 Millionen Fahrgästen und sieben Millionen Fahrern erbeutet hatten. Statt Betroffene und Behörden zu informieren, hatte Uber den Hackern 100.000 Dollar gezahlt und darauf vertraut, dass sie die Daten vernichten.

"Dieser Rekordvergleich sendet eine klare Botschaft: Wir haben null Toleranz für diejenigen, die das Gesetz umgehen und Verbraucher- und Mitarbeiterdaten gefährden", sagte Underwood nun. Uber zeigte sich in einem Statement zufrieden, eine Einigung mit den Staatsanwaltschaften erreicht zu haben.

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