31.07.2017  Fondsmanager Dan Ivascyn

Das ist Pimcos neuer "Bond-König"

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Neuer starker Mann bei Pimco: Daniel Ivascyn
REUTERS
Neuer starker Mann bei Pimco: Daniel Ivascyn

Die Rendite stimmt, die Investorengelder fließen wieder und selbst der Aktienkurs des Mutterkonzerns Allianz profitiert davon - beim Vermögensverwalter Pimco in Kalifornien läuft es wieder rund, und das ist vor allem das Verdienst eines Mannes: Daniel Ivascyn.

Ivascyn gehörte 2014 zu jenen Leuten im Fondsmanagement von Pimco, die gegen den einstigen "Bond-König" Bill Gross opponierten. Nach dem geräuschvollen Abgang des Pimco-Mitgründers ersetzte Ivascyn diesen als Chief Investment Officer - und schaffte es offenbar erfolgreich, das Ruder herumzureißen.

Nach der Führungskrise und dem turbulenten Abgang von Bill Gross hatten auch die Investoren zunächst in Scharen das Weite gesucht. Das verwaltete Vermögen der Investmentgesellschaft schrumpfte seinerzeit um mehrere hundert Milliarden Dollar.

Doch dieser Trend hat inzwischen gedreht: Im ersten Halbjahr 2017 sammelte Pimco einem Bericht der "Financial Times" zufolge insgesamt beinahe 50 Milliarden Dollar an frischen Anlegergeldern ein.

Die Allianz-Tochter verzeichnete damit das größte Neugeschäft aller Gesellschaften im Bereich des aktiven Fondsmanagements. Insgesamt konnten mit Blackrock und Vanguard lediglich zwei Investmentfirmen noch mehr Gelder mobilisieren als Pimco - beide sind besonders stark im boomenden Geschäft mit passiven Investmentfonds (ETFs) vertreten.

Ziel der Investments, die Anleger Pimco zuletzt anvertrauten, war der "Financial Times" zufolge vor allem ein Fonds: Der Income Fund von Daniel Ivascyn. Wie die Zeitung mit Verweis auf Daten der Analysegesellschaft Morningstar schreibt, legte das Volumen dieses Investmentvehikels alleine in den USA im laufenden Jahr um 15 Milliarden Dollar zu, und zwar, während Pimco insgesamt in den Vereinigten Staaten im gleichen Zeitraum Nettozuflüsse in Höhe von lediglich 12,6 Milliarden Dollar verzeichnete.

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